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Weihnachtsgeschenk 2017

Zwei Buchempfehlungen für alle, die noch ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk benötigen:

Fahrzeuge der Schweizer Armee

Dritte, vollständig überarbeitete Buch-Neuauflage 2015

Fahrzeuge der Schweizer Armee, 320 Seiten, 900 neue ausgesuchte Bilder von 1900 bis 2015, Hardcover, Format 240×280 mm, Autor Markus Hofmann, Co-Autoren Max Martin und Christoph Zimmerli
ISBN 978-3-033-05038-9

Mehr Details in meinem Blogeintrag
Es sind noch wenige Restexemplare beim Herausgeber Verein Schweizer Armeemuseum erhältlich.

Jeep, Tschiip. Die ersten Jeeps in der Schweiz, 1941 bis 47.

Nik Oswald hat in seiner 46seitigen Broschüre die Geschichte über die ersten amerikanischen Willys MB's und Ford GPW's in der Schweiz zusammengetragen. Der Autor hat nur noch eine Handvoll Exemplare für Fr. 28 plus Fr. 4 Porto innerhalb der Schweiz. Mehr Details in meinem Blogeintrag. Die Publikation erschien im Eigenverlag vom visuellen Gestalter Nik Oswald und kann hier unter Bestellreferenz "wheelsandtracks" bezogen werden.

Journées portes ouvertes Burgdorf Stiftung HAM

Journées Portes Ouvertes Burgdorf/Berthoud samedi le 17 octobre 2015

Grands et petits ont la possibilité d’admirer toute la collection des véhicules historiques utilisés par l’Armée suisse, du tombereau tiré par des chevaux au puissant char Léopard. Le centre logistique est accessible aux fauteuils roulants, des places de parc sont disponibles ainsi qu’un arrêt de bus. L’entrée est libre. Possibilité de se restaurer sur place à bas prix ou de prendre un pique-nique.

La 3 édition de l’ouvrage «Fahrzeuge der Schweizer Armee» sera disponible dès le 17 octobre 2015, à l’occasion de la journenée Portes ouvertes, au prix de CHF 97.– port en plus. Pour vos commandes (shop online): shop@armeemuseum.ch ou site internet: www.armeemuseum.ch

300 pages, 900 nouvelles photos de 1902 à 2015, couverture cartonnée, format 240 x 280 mm
ISBN 978-3-033-05038-9, seulement à allemand
auteur Markus Hofmann, co-auteurs Max Martin et Christoph Zimmerli

Fahrzeuge der Schweizer Armee von 1900 bis 2000

 

Das grosse Wissen des Autors und sein in zeitraubender Kleinarbeit gesammeltes Fotomaterial haben im Buch «Fahrzeuge der Schweizer Armee von 1900 bis 2000» ihren eindrücklichen Niederschlag gefunden. Dem Autor gelang es, eine bis heute einmalige Datensammlung mit einzigartigem und drucktechnisch hochstehendem Bildmaterial über «unsere Militärfahrzeuge» zu kombinieren.

Das Buch behandelt die Militärfahrzeuge der letzten hundert Jahre und stellt daher ein aussergewöhnliches Zeitdokument dar. Die Fahrzeuge werden nicht nur im Bild festgehalten, sondern mit technischen Daten, Einsatzzwecken, Stückzahlen und Herstellungsorten ergänzt. Dass unter anderem dem Übersetzen über unsere Flüsse (bei einem Aargauer Verfasser kaum erstaunlich), dem Vorbeimarsch, dem Verwundetentransport, ja sogar dem Lufttransport und dem Train, den militärischen Kontrollschildern, den Führer- und Fahrzeugausweisen sowie den Betriebsstoffen der Armee eigene Kapitel gewidmet wird, sind nur zusätzliche Qualitäten dieses Werkes.

Mit Akribie zeichnet Markus Hofmann in seinem vor kurzem erschienenen Werk auf, dass auch die Technik vergangener Zeiten Jung und Alt zu faszinieren vermag und mithilft, die Bedeutung des Geschichtlichen für die Gegenwart und die Zukunft bewusst zu machen. Die saubere Gliederung der einzelnen Themen macht das Buch zu einem hervorragenden Nachschlagwerk, welches sowohl Insider als auch Laien begeistert.
Quelle: Fritz Mathys, Januar 2001 (ASMZ Nr. 1/2001)

FAHRZEUGE DER SCHWEIZER ARMEE (2000)
Markus Hofmann
320 Seiten, über 700 Abbildungen, davon 240 vierfarbig
80 Tabellen, Format 24×28×2.4 cm

Das Buch wird am 17. Oktober 2015 in vollständig überarbeiteter Ausgabe neu aufgelegt. Details gibt es hier.

Film Wehrhafte Schweiz - Expo 1964

Für die Expo 1964 wurde ein actionreicher Armeefilm mit einem Budget von über CHF 1 Mio. produziert. Titel «Wehrhafte Schweiz».
Gezeigt wird alles, was die Schweizer Armee damals hatte: Hunter, Vampire/Venom, Panzer Centurion und Universal Carrier, Geschütze, Häuserkampf, Sprengungen, diverse Saurer M8 und 4MH usw.

Ein grosser Teil des Filmes wurde auf der Frauenfelder Allmend gedreht. Die Artillerie-Szenen, Saurer M8 bei der Durchfahrt durch die Thur, Flammenwerfer-Szenen, Artillerie-Schiessen, sämtliche Luftangriffe am Zielhang «Ochsenfurt» an der Thur zwischen Frauenfeld und Pfyn.

In der Einstein-Sendung vom 17.04.2014 wurde ein Beitrag gezeigt, der über die fachgerechte (Farb-)Restaurierung berichtet


Propagandafilm – ein alter Armeestreifen wird restauriert

Der offizielle Film für die Expo 1964 war Action pur: Die Macher zeigten eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Truppe. Doch die martialische Inszenierung und die Wahl einer ausländischen Filmcrew sorgten für einen Skandal. «Einstein» blickt zurück auf die Zeit des kalten Krieges und zeigt, wie der Propagandafilm jetzt aufwendig restauriert wird.
Der Streifen «Wehrhafte Schweiz» wurde an der Landesausstellung Expo 64 gezeigt und war ein Publikumsmagnet. Er zeigte in martialischer Manier eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Armee. Die inszenierte Abwehrschlacht erhielt eine Oscar-Nominierung. Zuhause löste der Film einen Skandal aus.
Die unrestaurierte Fassung des Filmes ist beim Zentrum Elektronische Medien bzw. Mediathek bestellbar. Der Film «Wehrhafte Schweiz» wurde aufwendig restauriert und wird am 12. und 13. September 2014 auf dem Bundesplatz in Bern anlässlich 50 Jahre Expo 1964 wieder aufgeführt.






MMW Wildegg Bilder Massimo

Massimo Foti hat von einem seiner Besuche im MMW Militärmuseum Wildegg ein paar Fotos eingestellt. Zu sehen sind u.a. verschiedene GMC CCKW, Dodge WC, Entpannungspanzer 65/88, Centurion, AMX-13, Universal Carrier T16, verschiedene Saurer, Jeep M38A1 BAT usw...

Bilder UC T16 bei loutan.net

Bei loutan.net gibt es verschiedene Bilder aus Büchern/Ansichtskarten über das Panzerbegleitfahrzeug UC (Universal Carrier T16) der Schweizer Armee.

Verbleib der UC T16

250 Stück der total 302 Schweizer Universal Carrier T16 wurden nicht nach Afrika sondern den USA verkauft und dort für Polizeikräfte erneuert (Quelle):

Swiss Bren Carrier Contract:
  • Year:  1976-1979
  • Client:
    • Selling Client:         The Swiss Army
    • Buying Client:         U.S. State Law Enforcement Agencies
  • Duration: 3 Years
  • Description: Model T16 (APC) Universal Bren Carrier
  • Marketed/Sold: 250 marketed/110 Sold
  • Sales Volume: $2.36 Million
  • Success: Filled niche for state law enforcement.
  • Narrative: In 1976, THE GROUP acquired 250 Bren Universal Carriers, Model T16 from the Swiss Army for an acquisition cost of $760K. The Bren carriers were shipped to the Group’s Augusta facility in the U.S.  THE GROUP transformed and remanufactured these units, then marketed the rugged APCs-tracked personnel carrier as urban police vehicles which were sold to U.S. State Government law enforcement. The Bren Carriers sales totaled $1.5 million. In addition to the vehicle sales, the salvaged parts from the poorest machines were offered for sale as spare parts for the purchased vehicles, thus generating an additional $860K in sales. Total deal sales were $2.36 million.

Panzermuseum Thun by Massimo Foti

Massimo Foti hat alle Panzer im Outdoormuseum auf dem Kasernengelände des Waffenplatzes Thun fotografiert. Zu sehen sind seine Fotos bei flickr. Siehe auch meinen Blogeintrag vom Mai 2009.

Militärmuseum Wildegg

Das Militärmuseum in Wildegg AG ist nun offiziell geöffnet. Jeweils von April bis Oktober jeden ersten Samstag im Monat von 10 - 16 Uhr.

Der Schwerpunkt des Museums liegt auf Schweizer Armeefahrzeugen und Panzern. Es werden zB folgende Fahrzeuge ausgestellt: Saurer M4 und M6 sowie M8, Saurer 2CM und 4CM, Saurer 2DM, Saurer Kipper, Saurer Gottwald Kranwagen, GMC Kipper und Werkstattwagen, Henschel Teilefahrzeug für Panzer, diverse Dodge, Weasel, GMC kurzer und langer Radstand, White 444T (baugleich wie Autocar U7144), diverse Kanonen und Haubitzen, Fliegerabewehrgeschütze, Mowag Panzerattrappe, Centurion, AMX13, Entpannungspanzer 65, Panzer 61 und 68, BAT Jeep M38A1, Panzer 68 Zielattrappe, Faun und Michigan Kranwagen, Steyr Pinzgauer und Haflinger, Universal Carrier T16, Schützenpanzer M113, diverse Anhänger...

Video alte Schweizer Flugschaus

Hier ein Video über alte Schweizer Airshows. Gezeigt werden u.a. Fliegende Festungen B-17 und B-29, Mustang P-51, DeHavilland Mosquito, Spitfire, Morane, Thunderbolt, Vampire, Mirage, B-24 Liberator, Hunter

Fahrzeuge (ab 4:35min): Universal Carrier (UC) T16, Centurion Panzer (auf Waffenplatz Biere)



Die Videosequenzen stammen aus der 2stündigen DVD "Die Schweizer Militärluftfahrt".
«Die Schweizer Militärluftfahrt» umfasst 51 Schweizer Filmwochenschau-Reportagen und einen Kurzfilm des Armeefilmdiensts, in denen mehr als 40 Flugzeug und Helikoptertypen zu sehen sind. In diesen Filmen tritt die Geschichte der Schweizer Luftwaffe in Dialog mit der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschichte des Landes. Gianni Haver, Professor für Soziologie des Bildes an der Universität Lausanne, hat einen historisch-kritischen Kommentar aller Reportagen verfasst, der die DVD als 18-seitiges Beiheft begleitet.

FS: T16 Universal Carrier CH

Bei milweb war ein ehemaliger Schweizer Universal Carrier T16 (Panzerbegleitfahrzeug UC) für EUR 11'000 zu verkaufen (Standort Holland). Für die Ausrüstung der Panzergrenadiere wurden anfangs 1950er Jahre 302 dieser Pz Begl Fz UC gekauft. Ab 1965 wurden sie nach Canada verkauft, wobei anschliessend viele nach Afrika weitergeliefert wurden.

Folgende Schweizer Details sind noch erkennbar: Halterung für Blachengestell, Fahrtrichtung vorne rechts oben die Schweizer-Gewichtsplakette, viereckige Halterung für Truppenschild.

For restoration. No engine, gearbox and coolers. Nice uncut hull with almost all interiour parts, all wheels and a set of tracks. 11'000 Euro's.

Hier noch zwei Bilder von einem restaurierten UC 16, aufgenommen an den Heerestagen 2006 in Thun.

Panzermuseum Thun Broschüre

Adj Uof Haudenschild vom Lehrverband Panzer und Artillerie hat im 2008 eine interessante Broschüre über das Panzermuseum in der Kaserne Thun produziert (Nummer 83.003 d vom 04.2008). Auf über 66 Seiten wird die Panzertruppe von 1921 bis heute vorgestellt, die Panzerformationen/-verbände schematisch dargestellt und jeder Panzer im Freilichtmuseum mit Foto und techn. Daten vorgestellt.

Die Broschüre kann bei der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen heruntergeladen werden.

Panzermuseum in Thun

In der Kaserne in Thun sind etliche Panzer und gepanzerte Fahrzeuge ausgestellt. Leider sind die meisten infolge Geldmangel der Witterung ausgesetzt und deshalb in schlechtem Zustand.

Gezeigt werden viele Prototypen und Panzer, die von ausländischen Armeen als Geschenk in die Schweiz kamen. Das Museum ist öffentlich und kann an Wochentagen besichtigt werden. Einfach beim Kasernen-Haupteingang bei der Wache melden.

Der Verein Schweizer Armeemuseum VSAM hat eine interessante Broschüre über das Panzermuseum online veröffentlicht. Weiter erhältlich sind eine Broschüre über die Entwicklung des Schweizer Panzers 68 und über die Panzerabwehrwaffen.

Der VSAM eröffnete im Jahre 2005 in der ehemaligen Reithalle der Kaserne Thun eine Ausstellung über die historischen Panzer der Schweizer Armee. Gezeigt wird die inzwischen gut 70jährige Geschichte der Schweizer Panzertruppen. Leider ist die Sammlung nur für Gruppenanlässe öffentlich zugängig.

Panzerbeschaffung in der Schweiz

Seit 1921 wurden in der Schweiz verschiedene Panzer beschafft. Ein kurzer Überblick gemäss Historischem Lexikon der Schweiz:


Zwei französische Panzer Renault FT-17 durch Bundesratsbeschluss vom 18.03.1921 beschafft. Die Panzer sind am 02.06.1921 in Thun eingetroffen. Am 22.12.1939 wurden 3 weitere Kampfwagen zur Ausbildung auf Befehl des Generals Guisan angeschafft.




1934 Ankauf von zwei britischen Vickers-Carden-Loyd Kampfwagen (M+7304 und M+ 7305). 1935 Zukauf von vier weiteren Stück (M+7306 - 7309), Stückpreis CHF 50'000. 1941 wurden Kuppeln von Französischen Chenillette auf die Türme aufgebaut.




Zwölf Panzerwagen 39 Praga (Typ LTL-H) ohne Waffen, mit 6 Zylinder Benzinmotor (120 PS) zum Stückpreis von CHF 160'000 von Ceskomorskava Kolben Danek (CSSR) im Jahre 1939 gekauft. 1941 wurden zwölf weitere zerlegte Panzer gekauft (ohne Waffen und Motoren. Einbau eines Saurer-Dieselmotors durch Berna in Olten.



Panzerjäger G13: 1946 - 1947 wurden 156 dieser kleinen und wendigen Panzerjäger angeschafft. Sie waren in drei Panzerjäger-Abteilungen (21, 22 und 23) zu je drei Kompanien eingeteilt. Im Einsatz bis 1970. Rund die Hälfte der Panzer (86 Stück) wurden auf Saurer Dieselmotoren umgerüstet. 70 Stück behielten die Praga Benzimotoren mit 150 PS.



1953 wurden 302 Stück Universal Carrier T16 zum Stückpreis von CHF 7'400 erworben. Diese dienten von 1953 - 63 als Transportmittel für die Panzergrenadiereinheiten. 1965 Weiterverkauf von 300 Stück via Toronto nach Biafra.





Leichter Panzer 51 (AMX 13): 1953 wurden 200 Stück angeschafft und in vier Leichte Panzerabteilungen eingegliedert. Die K+W Thun führte 3 Normalisierungsprogramme zur laufenden Verbesserung durch.





Panzer 55/57 Centurion: Vom Frühjahr 1955 wurden in drei Etappen je eine Hunderterserie dieser Englischen Kampfpanzer beschafft. 1956 bis 1957 erfolgte die erste Auslieferung von Mark III Typen (Panzer 55). Bis 1960 wurden 100 weitere Panzer vom Typ Mark VII beschafft. Die dritte Serie wurde als Occasion aus Südafrika beschafft.



Panzer 61: 1961 erfolgte die erste Bestellung von 150 Stück, die ab 1965 an die Mech Div 4 ausgeliefert wurden.







Panzer 68: Das Parlament bewilligte 1968 die Beschaffung von 170 Stück des weiterentwickelten Panzer 61 (Panzer 68 genannt). Diese wurden von 1971 - 74 an die Truppe ausgeliefert. Bis zum Jahre 1983 wurden in drei weiteren Etappen 220 Panzer 68 und Panzer 68/75 mit dem Grossturm beschafft. Die Panzer 68 wurden auch kampfwertgesteigert (Panzer 68/88).



Panzer 87 (Leopard 2A4): 1984 beschloss das Parlament die Beschaffung eines einzigen Loses von 380 Kampfpanzern Leopard 2. Die ersten 35 wurden direkt vom Werk gekauft, die restlichen 345 wurden in der Schweiz in Lizenz gebaut.




Weitere Quellen: Broschüre über Panzermuseum Thun des Bundesamtes für Mechanisierte und leichte Truppen, Nr. 501.1d, herausgegeben ca. 1980. Postkartenbilder der Mediathek des VBS und Steel Parade 2004 bei wheelsandtracks.com

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