Jeep Buchvorstellung bei Emil Frey

Buchvorstellung bei Emil Frey Classics in Safenwil AG

Gemeinsam mit einem der Autoren wird der Präsident des Vereins Schweizer Armeemuseum Henri Habegger die Geschichte des Jeeps in der Schweiz am Sonntag, 25. September 2002 in Safenwil AG präsentieren. Wie kaum ein anderes Radfahrzeug ist der Jeep zum Inbegriff der Schweizer Armee in der Nachkriegszeit geworden. Aus ganz Europa wurden überzählige Exemplare eingekauft, instand gestellt und eingesetzt. Der technische Aufbau der verschiedenen Modelle unterschiedlicher Hersteller, die Varianten, deren Einsatz und vor allem hunderte Bilder von Jeeps in allen Situationen haben Nik Oswald und Christoph Zimmerli in vier Jahren Arbeit auf 300 Seiten zu einem Buch mit dem Titel «Der Jeep erobert die Schweizer Armee» zusammengestellt.

Eintreffen ab 17.00 Uhr, kleiner Umtrunk / Beginn Referat: 17.30 Uhr / Treffpunkt:
Classic Center Schweiz in Safenwil AG / Unkostenbeitrag 20 Franken für Museumseintritt und Umtrunk




Flinke Jeeps in der Schweizer Armee

Medienmitteilung vom 13. August 2022 

Neues Buch über die Geschichte der flinken Jeeps in der Schweizer Armee

Sie waren unverwüstlich, die Jeeps der Schweizer Armee. Wieso sie beschafft wurden und wo sie überall zum Einsatz kamen, ist in einem neuen Buch des Thuner Verlags Verein Schweizer Armeemuseum zusammengefasst. Die Vernissage findet am Samstag, 3. September 2022, im AMP Burgdorf statt.

Am 31. März 1942 berichtete die Automobil Revue erstmals über ein neues ungewöhnliches «ungepanzertes Wägelchen» bei den US-Truppen. «Der Wagen hat keine Türen, seine Insassen sind aber festgeschnallt[!], um bei den Sprüngen, die das Fahrzeug vollführt, nicht herausgeschleudert zu werden.» Und fast schon prophetisch wird die Möglichkeit einer zivilen Nutzung nach Kriegsende vorausgesagt.
 
Wie kaum ein anderes Radfahrzeug ist jedoch der Jeep zum Inbegriff der neuen Motorisierung der Schweizer Armee in der Nachkriegszeit geworden. Aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien wurden durch die Schweizer Armeeeinkäufer  überzählige Exemplare der US-Army eingekauft (Aktion Surplus), instand gestellt und eingesetzt. Zum Klassiker ist wohl das Bild des leichten Fahrzeuges mit der rückstossfreien 10,6 cm BAT-Panzerabwehrkanone geworden.
 
Der technische Aufbau der verschiedenen Modelle unterschiedlicher Hersteller, die Varianten, deren Einsatz und vor allem hunderte Bilder von Jeeps in allen Situationen aus der Zeit zwischen 1945 und 1970 haben Nik Oswald und Mitautor Christoph Zimmerli in vier Jahren Arbeit auf 300 Seiten im Buch «Der Jeep erobert die Schweizer Armee» zusammengestellt. Das Buch ist in einer deutschen und einer französischen Ausgabe im Shop unter www.armeemuseum.ch erhältlich. 

Die aktuellste Publikation aus dem Verlag Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM) richtet sich sowohl an alle fahrzeugtechnisch und militärhistorisch Interessierte wie auch an die grosse Gemeinde von Sammlern und Betreibern historischer Militärfahrzeuge. Es dürften wohl nur wenige Fragen über die Jeeps in der Schweizer Armee verbleiben, die mit dem vorliegenden Werk nicht beantwortet werden. 

Vorgestellt wird das neue Werk an der Vernissage am Samstag, 3. September 2022 im AMP Burgdorf an der Militärstrasse. Toröffnung ist um 9.30 Uhr und bis 15.30 Uhr ist ebenfalls die dort untergebrachte umfangreiche Ausstellung der historischen Fahrzeuge der Schweizer Armee besuchbar.
Treffpunkt: Samstag, 3. September 2022, 9.30-15.30 Uhr, AMP Burgdorf an der Militärstrasse. 
 
VSAM: Der Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM) ist ein Förderverein, der als Fernziel die Schaffung eines öffentlich zugänglichen Armeemuseums hat. Mit seinen rund 1700 Mitgliedern stellt er Fachwissen und Arbeitskraft zur Verfügung, damit die Stiftung Historisches Armeematerial (HAM) ihre Arbeit bewältigen kann. Diese sammelt, sortiert und unterhält im Auftrag des Verteidigungsdepartements die Sammlung von historischem Armeematerial schwerpunktmässig an den Standorten Thun und Burgdorf.

Kontakt für die Medien: Henri Habegger, Präsident VSAM
Mobile 079 415 11 67 - henri.habegger@armeemuseum.ch

Militärisches Kräfteverhältnis in Europa 1988

Militärisches Kräfteverhältnis in Europa
zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt im Jahre 1988

(Angaben der NATO, Stand Januar 1988) 

 

 Fahrzeuggattung

NATO inkl. Frankreich

UdSSR

Andere WAPA-Staaten

Kampfpanzer

16’424

37’000

14’500

Schützenpanzer

4’153

19’000

3’400

Gepanzerte Fahrzeuge

35’351

45’000

26’000

Artillerie

14'458

33'000

10’400

Panzerabwehrwaffen

18'240

36'500

7’700

Flugabwehrsysteme

10’309

19’000

54’000

Helikopter

2'419

2'850

850

Brückenlegepanzer

454

1'700

850

Kampfflugzeuge

3'977

6'050

2’200

Bodentruppen

2'213'593

2'200'000

890’000

Honor - Modestia - Unitas: Das Kommando Spezialkräfte der Schweizer Armee

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Schweizer Armee vereint das einzigartige militärische Wissen und Können verschiedener Miliz- und Berufsformationen. Die Angehörigen sind alle Freiwillige, multifunktional einsetzbar und ergänzen sich in ihren Aufgaben. Jede Formation hat eine eigene Geschichte und Tradition. Die älteste Einheit sind die Grenadiere, die heute den Kern des KSK bilden. Als ehemaliges Mitglied und Kommandant einer der heutigen Einheiten beschreibt der Autor die Geschichte und den Weg zur Aufstellung des heutigen KSK sowie dessen Aufgaben und Einheiten – mit noch nie gezeigten Fotos und zahlreichen Grafiken.

Als ehemaliges Mitglied und Kommandant einer der heutigen Einheiten beschreibt der Autor in diesem Band die Geschichte und den Weg zur Aufstellung des heutigen KSK, dessen Aufgaben und Einheiten - mit noch nie gezeigten Fotos und zahlreichen Grafiken.
Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Schweizer Armee vereint das einzigartige militärische Wissen und Können verschiedener Miliz- und Berufsformationen. Die Angehörigen sind alle Freiwillige, multifunktional einsetzbar und ergänzen sich in ihren Aufgaben. Jede Formation hat eine eigene Geschichte und Tradition. Die älteste Einheit sind die Grenadiere, die heute den Kern des KSK bilden. Als ehemaliges Mitglied und Kommandant einer der heutigen Einheiten beschreibt der Autor die Geschichte und den Weg zur Aufstellung des heutigen KSK sowie dessen Aufgaben und Einheiten mit noch nie gezeigten Fotos und zahlreichen Grafiken. Insiderwissen: Autor war Mitglied und Kommandant einer Einheit

Autorentext:
Kaj-Gunnar Sievert, selbst ehemaliger Kommandant der 17er, wurde zu zahlreichen Spezialeinheiten abkommandiert, ist Kriegsreporter mit Afghanistan-Erfahrung. Er hat über 2500 Absprünge hinter sich. Heute ist er in der Öffentlichkeitsarbeit des Schweizer Verteidigungsministeriums tätig.

Mehr Details bei amazon.de oder exlibris.ch.

Aus dem Inhalt

Produktinformation
Herausgeber: ‎ Motorbuch; 1. Edition (30. Juni 2022)
Gebundene Ausgabe: ‎ 320 Seiten
ISBN-10: ‎ 3613042797
ISBN-13: ‎ 978-3613042797
Abmessungen: ‎ 17.6 x 2.3 x 24.3 cm

 

Der Jeep erobert die Schweizer Armee

Die Geschichte der Jeep-Beschaffung 1945 bis 1970

Am 31. März 1942 berichtete die Automobil Revue erstmals über ein neues ungewöhnliches «ungepanzertes Wägelchen» bei den US-Truppen. «Der Wagen hat keine Türen, seine Insassen sind aber festgeschnallt[!], um bei den Sprüngen, die das Fahrzeug vollführt, nicht herausgeschleudert zu werden.» Und fast schon prophetisch wird die Möglichkeit einer zivilen Nutzung nach Kriegsende vorausgesagt.

Wie kaum ein anderes Radfahrzeug ist jedoch der Jeep zum Inbegriff der Schweizer Armee in der Nachkriegszeit geworden. Aus ganz Europa wurden überzählige Exemplare eingekauft, instand gestellt und eingesetzt. Zum Klassiker ist wohl das Bild des leichten Fahrzeuges mit der rückstossfreien 10,6 cm BAT-Panzerabwehrkanone geworden.

Der technische Aufbau der verschiedenen Modelle unterschiedlicher Hersteller, die Varianten, deren Einsatz und vor allem hunderte Bilder von Jeeps in allen Situationen haben Nik Oswald und Christoph Zimmerli in vier Jahren Arbeit auf 296 Seiten zu diesem Buch zusammengestellt.

Die aktuellste Publikation aus dem Verlag Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM) richtet sich sowohl an alle fahrzeugtechnisch und militärhistorisch Interessierte wie auch an die grosse Gemeinde von Sammlern und Betreibern historischer Militärfahrzeuge.

Dieses Buch erscheint gleichzeitig auf Deutsch und Französisch in je einem separaten Band. Erhältlich ist die Deutsche Ausgabe mit der ISBN 978-3-033-09269-3 und die Französische Ausgabe mit der ISBN 978-3-033-09270-9 direkt und exklusiv im Onlineshop des VSAM unter shop.armeemuseum.ch

 Weitere Informationen:

  • Autoren Nik Oswald und Christoph Zimmerli
  • Herausgeber Verein Schweizer Armeemuseum VSAM
  • Format 21 × 30 cm
  • 296 Seiten, gebunden, Kartoneinband
  • 356 Abbildungen in Schwarzweiss und Farbe
  • Preis 69.– Franken zuzüglich Porto und Verpackung 
  • Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-033-09269-3 / Französische Ausgabe ISBN 978-3-033-09270-9
  • Auslieferung ab 3. September 2022
  • Bestellungen online via www.armeemuseum.ch
  • Beschrieben werden folgende Jeep-Modelle: Willys MB, Ford GPW, Willys CJ-2A, Willys CJ-3A, Willys Station Wagon, Willys CJ-3B, M38A1, Willys CJ-6, Willys CJ-5, Kaiser CJ-3B, Kaiser CJ-5, Kaiser CJ-6 und Kaiser Wagoneer

 

L’histoire de l’acquisition et de l’engagement de la Jeep dans l’armée suisse – 1945 à 1970

Dans un article publié le 31 mars 1942, la Revue Automobil fait mention pour la première fois d’un récent et inhabituel «petit véhicule non blindé» des troupes US. «La voiture n’a pas de portes, mais les occupants sont attachés (!) pour ne pas être éjectés lors des bonds que fait la voiture». Et l’on évoque déjà presque prophétiquement la possibilité d’une exploitation civile après la guerre.

Mais la Jeep est devenue l’incarnation de l’armée suisse d’après-guerre comme aucun autre véhicule à roues. On procéda à l’acquisition, à la remise en état et à l’engagement d’exemplaires surnuméraires en provenance de toute l’Europe. L’image classique est probablement celle du véhicule léger portant le canon antichar sans recul 10.6 cm BAT.

En quatre ans de travail acharné, Nik Oswald et Christoph Zimmerli ont assemblé sur les 296 pages que compte le livre la structure technique des modèles des différents fabricants, leurs variantes, leur engagement et, avant tout, des centaines d’illustrations de Jeeps dans toutes sortes de situations.
Cette publication la plus actuelle des Éditions de l’Association du musée suisse de l’armée (VSAM) s’adresse non seulement à toutes les personnes intéressées par la technique automobile et l’histoire militaire, mais aussi à la grande communauté des collectionneurs et des détenteurs de véhicules militaires historiques. 

Ce livre est publié simultanément en allemand et en français, chacun dans un volume séparé. L'édition allemande est disponible avec l'ISBN 978-3-033-09269-3 et l'édition française avec l'ISBN 978-3-033-09270-9 directement et exclusivement dans la boutique en ligne de la VSAM sous www.armeemuseum.ch

Informations:

  • Èdition en langue française
  • Format 21 x 30 cm
  • 296 pages, relié, couverture en carton
  • 356 illustrations noir-blanc/couleur
  • Prix Fr. 69.– plus port et emballage
  • ISBN 978-3-033-09270-9
  • Livraison dès septembre 2022
  • Commande aisée via www.armeemuseum.ch
  • Les modèles de Jeep suivants sont décrits: Willys MB, Ford GPW, Willys CJ-2A, Willys CJ-3A, Willys Station Wagon, Willys CJ-3B, M38A1, Willys CJ-6, Willys CJ-5, Kaiser CJ-3B, Kaiser CJ-5, Kaiser CJ-6 und Kaiser Wagoneer

 

Weitergabe Leopard Panzer an DE, aber nicht an PL

Entscheide zu Material aus früheren und aktuellen Beständen der Armee

Bern, 03.06.2022 - Deutschland und Polen haben dem VBS Anfragen für die Weitergabe von Material aus früheren oder aktuellen Beständen der Armee gestellt. Das VBS hat entschieden, wie es die Anfragen beantwortet. Deutschland kann über bereits vor zwölf Jahren an die Firma Rheinmetall zurückverkaufte Leopard-2-Panzer frei verfügen, da es hier keine Auflagen mehr gibt. Polen werden stillgelegte Leopard-2-Panzer nicht weitergegeben; dazu wäre eine Ausserdienststellung und damit ein Beschluss des Parlamentes erforderlich.

Deutschland darf über zurückverkaufte Leopard-2-Panzer frei verfügen

Deutschland beabsichtigt aufgrund des Ukraine-Krieges, verschiedenen europäischen Staaten militärische Grosssysteme zur Verfügung zu stellen. Es sucht deshalb unter anderem Kampfpanzer des Typs Leopard 2 A4 aus Industriebeständen. 42 solche ausser Dienst gestellte Geräte hatte die armasuisse zwischen Dezember 2010 und Mai 2011 dem Originalhersteller Rheinmetall Landsysteme GmbH in Kiel zurückverkauft. Auf allen Fahrzeugen wurden damals die 120mm-Kanone, die Mehrfachwurfanlage, die Maschinengewehre, die Bordverständigungsanlage sowie weitere Ausrüstungsgegenstände demontiert. Diese Teile blieben als Ersatzteile für die restlichen Leopard-Panzer in der Schweiz.

Das VBS bestätigte Deutschland, dass die weitere Verwendung der bereits vor zwölf Jahren veräusserten Panzer in der alleinigen Verantwortung der Rheinmetall liegt und damit der deutschen Kriegsmaterialexportgesetzgebung unterstehen. Deutschland kann frei über die weitere Verwendung dieser Fahrzeuge entscheiden.

Keine Weitergabe von stillgelegten Leopard-2-Panzern an Polen

Geprüft wurde auch eine Anfrage der polnischen Regierung. Polen interessiert sich für stillgelegte Panzer des Typs Leopard 2 A4 der Schweizer Armee. Begründet wurde dies damit, dass Polen in substanziellem Ausmass Waffen an die Ukraine geliefert hat, inklusive schwerer Mittel, und deshalb nun Mittel braucht, um die eigenen Bestände und Abwehrfähigkeiten aufzustocken.

Da die Veräusserung von stillgelegten Panzern an einen anderen Staat voraussetzt, dass diese Systeme zuerst ausser Dienst gestellt werden müssen und dies im Rahmen von Armeebotschaften dem Parlament zur Genehmigung zu unterbreiten ist, erachtet das VBS unter den gegebenen Umständen eine Veräusserung von stillgelegten Panzern an Polen als nicht in nützlicher Frist realisierbar.
 
 
Abgerüsteter Leopard 2A4 (Pz 87) als Schleppobjekt

Die israelische Panzerwaffe Lenzin & Bühler

Die israelische Panzerwaffe - Geschichte, Technik, Einsätze

Von Marc Lenzin und Stephan Bühler

Hardcover im Motorbuchverlag, mehr Infos hier und auf der Website des Autoren Marc Lenzin
ISBN: 978-3-613-04509-5
ca. 224 Seiten, 220 Illustrationen

Die israelische Panzerwaffe, entstanden unmittelbar nach Gründung des Staats Israel und erstarkt im Ersten Arabisch-Israelischen Krieg 1948/49, ist eine der besten der Welt. Fesselnd erläutern Marc Lenzin und Stefan Bühler, auf Basis aktueller Forschung, die Geschichte der israelischen Panzerwaffe, von ihrer Gründungszeit bis zu entscheidenden Panzeroffensiven während der Suez-Krise 1956, im Sechs-Tage-Krieg 1967, im Oktober-Krieg 1973, beim Einmarsch in den Libanon 1982 bis zu den Einsätzen im Gaza-Streifen in der heutigen Zeit. Dabei werden alle aktiven und historischen Kampfpanzer der IDF beschrieben. Umfangreiches Bild- und Kartenmaterial rundet das einzigartige Werk ab.

 

 

Reaktivierung von 96 Leopard 2A4 der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee hat an einem geheimen Ort in der Ostschweiz (ist jetzt wohl nicht mehr so geheim ;-) 96 Stück des Leopard 2A4 eingelagert. Diese wurden nicht einer Werterhaltung vor ein paar Jahren unterzogen. Ein Upgrade dieser und der 134 im Einsatz stehenden Pz 87 WE ist also dringend notwendig.

In der NZZ am Sonntag vom 8. Mai 2022 erschien ein zahlungspflichtiger Artikel: 

Unsere vergessenen Panzer - Ein zweites Leben für unsere alten Panzer
Werden die eingemotteten Kampfpanzer aus dem Kalten Krieg wieder rollen? Die Schweizer Armee hat 96 Leopard-Kampfpanzer ausgemustert. Doch jetzt wollen Sicherheitspolitiker sie wieder aktivieren. Der Plan hat gute Chancen.

Hier die fundierte Stellungnahme der OG Panzer und der NZZ-Artikel als pdf zum gratis Download. Im 2015 hat die OG Panzer detailliert recherchiert, was mit den ehemals 380 Leoparden passiert ist (Bestandesaufnahme). zB im 2010 wurden 42 Stück an Rheinmetall verkauft (Medienmitteilung VBS) und 2011 wurden weitere 12 Stück nach Kanada verkauft (Medienmitteilung VBS und Artikel im Tagi).

 

Einer der 134 Leopard 2 WE beim Einsatz im Bat méc 18 auf dem Waffenplatz Bure im garstigen Winterwetter 2018.

WK 2022 der Artillerie Abteilung 16

Wenn die Säntisalpen vor Ehrfurcht zittern

Im Schattenwurf der Säntisalpen bei über 20 cm Frühlingsschnee stellten sich die Geschütze der Art Abt 16 auf, um zwei Tage lang auf der Schwägalp ihr Können zu testen. Die Panzerhaubitzen, welche normalerweise Ziele indirekt auf weite Distanzen bekämpfen können, hatten auf diesem einzigartigen Schiessplatz die Möglichkeit, den Direktschuss zu üben, der im absoluten Notfall auf Nahdistanzen eingesetzt werden könnte. Ein weiteres Highlight waren die beiden Nachtschiessen, welche bei Abenddämmerung stattgefunden haben. Die Geschütze trafen das Ziel haargenau und brachten die schneebedeckten Felsen zum Erleuchten. (Gefr Schwarzenberger Nick)

Datum: 11. und 12. April 2022
Übungsname: Tagesübung HORSA, Nachschiessen PEGASUS

Übungsinhalt:

  • Direktschuss mit den Haubitzen M109
  • Gefechtsschiessen
  • MG-Schiessen
  • Nachtschiessen Haubitzen (Bogenfeuer)

Mehr Bilder von mir bei flickr. Hier auf der Schwägalp CH warten fünf Panzerhaubitzen 95 auf die Teilnahme am Nachtschiessen. Das Bild habe ich auf 1300 m.ü.M. aufgenommen!


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