Bei der online Bibliothek von alexandria.ch findet man eine Übersicht über alle Rüstungsprogramme bzw. Armeebotschaften ab 1951. Es werden detailliert alle Beschaffungen aufgelistet.
Rüstungs- und Sonderprogramme ab 1951 (Rüstungsmaterial-Beschaffungen in Mio CHF) [erstellt durch den Bereich I&D der Bibliothek am Guisanplatz] / Rüstungsprogramm-Übersicht 1951-2023
Nach der Volltruppenübung CONEX 2015 fand im beschaulichen Städtchen Zofingen AG ein rund 3 stündiges Defilee statt. Hier ein paar Bilder von mir bei flickr.
Das 2015 im Verlag VSAM erschienene Buch «Fahrzeuge der Schweizer Armee» ist vollständig ausverkauft. Die bewährten Autoren Markus Hofmann, Max Martin und Christoph Zimmerli haben deshalb für den Nachdruck das Werk gründlich überarbeitet. Die nach 2015 beschafften Fahrzeuge sind mit Bild und Text eingefügt worden. Ebenfalls sind ergänzende Angaben, insbesondere zu den Stückzahlen, eingeflossen. Enthalten sind auch die neuen Fahrzeuge der letzten Rüstungsprogramme, die erst in den nächsten Jahren zur Ablieferung kommen werden. Das Buch gelangt ab dem 27. April 2019 in den Verkauf und kann erstmals an der kommenden VSAM-Mitgliederversammlung erworben werden. Anschliessend findet man das Nachschlagewerk im Onlineshop des VSAM (shop.armeemuseum.ch).
Das bewährte Format und die Aufmachung sind unverändert geblieben. Der Verkaufspreis beträgt ebenfalls bei Fr. 97.– plus allfälligen Portokosten.
Fahrzeuge der Schweizer Armee 2019
320 Seiten, 900 ausgesuchte Bilder von 1900 bis 2020
Hardcover, Format 240×280 mm
Autoren Markus Hofmann, Max Martin und Christoph Zimmerli
ISBN 978-3-033-07130-8
In Zofingen fand zum Abschluss der Übung CONEX15 ein grosses Defilée mit 500 Fahrzeugen und 6000 Besuchern statt. Frank Baunach hat das ganze fotografisch festgehalten, Aufnahmen von der General Guisan Strasse.
Tag der offenen Tür 2015,
Burgdorf, 17. Oktober 2015,
10.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft
betreut die
Stiftung Historisches
Material
der Schweizer Armee (Stiftung
HAM)
in Thun und Burgdorf eine umfangreiche
Sammlung von historischem Kulturgut.
Am
Samstag, 17. Oktober 2015, ist die im
Areal
des Logistikcenters Burgdorf (ehemaliger
AMP)
stationierte
Sammlung
der
historischen
Fahrzeuge der Schweizer Armee für
Gross
und
Klein geöffnet (10 bis 19 Uhr).
Das äusserst
umfangreiche
Schaulager in Burgdorf erlaubt
dem
Besucher,
die vielfältige Geschichte der
Motorisierung
der Schweizer Armee zu erleben.
Der Sammlungsbereich umfasst von
Pferdefuhrwerken
über die ältesten Motorfahrzeuge
alles bis hin zum Panzer Leopard.
Ein
Rundgang durch die Sammlung, das Verweilen
bei einer oder mehreren ausgesuchten
historischen
Epochen
oder
die
Faszination
einer
einzigen Sparte:
Wählen Sie
aus,
was
Sie interessiert.
Der
Eintritt ist gratis. Während der Öffnungszeiten
können Sie sich in einer Festwirtschaft
zu
günstigen Preisen verpflegen, oder Sie
nehmen
Ihr eigenes Picknick mit. Das ganze
Areal
ist rollstuhlgängig. Parkplätze für PW,
Motor-
und Fahrräder sind genügend vor
handen.
Das Logistikcenter ist mit öffentlichen
Verkehrsmitteln
ab
Bahnhof Burgdorf
gut
erreichbar.
Der Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM)
als Förderverein der Stiftung HAM lanciert
anlässlich des Tages der offenen Tür eine
komplette Neuauflage des Buches «Fahrzeuge der Schweizer Armee», verfasst von Markus Hofmann, Max Martin und Christoph Zimmerli.
Der Shop des Vereins Schweizer Armeemuseum
ist mit einem umfangreichen
Sortiment
von Publikationen und Abzeichen
an diesem Anlass vertreten und wird
auch
das
Buch
Fahrzeuge
der
Schweizer
Armee
erstmals im Verkauf
anbieten.
Die
Stiftung HAM und der Verein
Schweizer
Armeemuseum
freuen sich auf Ihren Besuch!
Der Bundesrat hat die Botschaft zur Beschaffung von
Rüstungsmaterial 2015 (Rüstungsprogramm 2015) zuhanden des Parlaments
verabschiedet. Er beantragt den Eidgenössischen Räten mit dem RP 2015 die Beschaffung von drei Rüstungsvorhaben im
Umfang von 542 Millionen Franken.
Der Bundesrat
beabsichtigt drei Systeme zu ersetzen, die kurz vor ihrem Nutzungsende
stehen: Das «Aufklärungsdrohnensystem 15» soll das
«Aufklärungsdrohnensystem 95» ablösen. Dieses befindet sich seit rund 20
Jahren im Einsatz und basiert auf einem Technologiestand der
Achtzigerjahre. Der «Schiesssimulator zum Sturmgewehr 90 Neue
Technologie» dient der realistischen Ausbildung gefechtsmässigen
Verhaltens. Mit dem «Leichten Motorfahrzeug geländegängig für
Fachsysteme» auf Basis des Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4 will der
Bundesrat das heutige Systemfahrzeug Steyr-Daimler-Puch 230 GE, das sich
am Ende seiner Nutzungsdauer befindet, ablösen.
Beschaffungsvorhaben
Aufklärungsdrohnensystem 15, CHF 250 Mio.
Das
Aufklärungsdrohnensystem 15 dient dem Erhalt der Fähigkeit zur Lage-
und Zielaufklärung nach der Ausserdienststellung des
Aufklärungsdrohnensystems 95. Die Lageaufklärung unterstützt die
Entscheidfindung militärischer und ziviler Führungsorgane, die
Zielaufklärung dient vor allem der Führung der Feuerunterstützung bei
der Abwehr eines bewaffneten Angriffs.
Die Beschaffung umfasst 6 Drohnen inklusive Bodenkomponenten, Simulator und Logistik.
Schiesssimulator zum Stgw 90 Neue Technologie, CHF 21 Mio.
Mit
Schiesssimulatoren sind Übungen auf Gegenseitigkeit möglich, die einen
realitätsnahen Eindruck von Gefechtssituationen ergeben, ohne dass dabei
scharf geschossen wird. Der mit dem Rüstungsprogramm 1993 beschaffte
Schiesssimulator zum Sturmgewehr 90 hat die Gefechtsausbildung
massgeblich optimiert. Weil die Unterhaltskosten unverhältnismässig hoch
sind und für den Schiesssimulator zum Sturmgewehr 90 keine Ersatzteile
mehr beschafft werden können, wird er durch den Schiesssimulator zum
Sturmgewehr 90 neue Technologie ersetzt.
Die Beschaffung umfasst 500
Sets à 10 Schiesssimulatoren zum Sturmgewehr 90 Neue Technologie,
inklusive Zubehör und Logistikelemente.
Leichtes Motorfahrzeug geländegängig für Fachsysteme, CHF 271 Mio
Mit
dem Rüstungsprogramm 2014 wurde die Beschaffung von Mercedes-Benz G 300
CDI 4×4 Stationswagen für den Personen- und Materialtransport
eingeleitet. Zusätzlich müssen die heute auf der Basis des
Steyr-Daimler-Puch 230 GE vorhandenen Fahrzeuge für Fachsysteme (zB
Funkfahrzeuge) abgelöst werden. Das neue leichte und geländegängig
Motorfahrzeug für Fachsysteme basiert ebenfalls auf dem Mercedes-Benz G
300 CDI 4×4.
Die Beschaffung umfasst insgesamt 879 Fahrzeuge: 679
Grundfahrzeuge Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4, mit Kastenaufbau und 200
Stationswagen Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4, fünftürig, inkl. der
Integration der Fachsysteme und der Logistik.
Leichtes Motorfahrzeug geländegängig für Fachsysteme. Beispiel RAP-Wagen (Radio Access Point). Alle Bilder Copyright VBS.
Vom 1. bis 2. Dezember 2014 trainierte die Artillerie Abteilung 16 in der Abschlussübung «Jupiter
2014» das Handwerk des Steilfeuers. Das Manövergebiet lag in den Kantonen St.Gallen und Thurgau. Bilder gibts von M&N Pictures.
Die Schweizer Armee besitzt eine handvoll von Mercedes LAUF (Leichtes Aufklärungs- und Unterstützungsfahrzeug. Diese laufen beim Hersteller unter dem Namen Serval. Bei Mercedes-Fans.de gibts die Geschichte der 28 Fahrzeuge für das KSK der Bundeswehr.
Die letzte Übung der F Div 5 vor ihrer Auflösung war die Volltruppenübung INFERNO. Sie fand vom 16. bis 18. Juni 2003 im Raum Lenzburg-Gäu-Gempen-Leimental statt. An der Übung nahmen die fünf selbständigen, der Division direkt unterstellten Bataillone (Div Stabsbat 5, Pz Bat 25, G Bat 5) und Abteilungen (Uem Abt 5, L Flab Lwf Abt 5) mit über 3'000 Soldaten teil. Clemens Niesner von panzerbaer.de war dabei. Clemens hat noch viele weitere Manöver-Fotos bei military-photos.info im Angebot.
Clemens Niesner von military-photos.info war an folgenden Schweizer Volltruppenübungen dabei:
CD-Nr. 58: Brigadegefechtsübung "Protector 09" der Schweizer Infanteriebrigade 5 (Inf Br 5) im Aargau und Baselland mit 8'000 Soldaten und 2'000 Fahrzeugen - (270 Photos)
CD-Nr. 88: Volltruppenübung "Stabilo Due" vom
Panzerbataillon 13 (Panzerbrigade 11) in der Schweiz. Das Bataillon
verlegte Anfang Mai 2012 mit etwa 1'000 Soldaten und 50
Kettenfahrzeugen in den Raum Hinwil und Bischofszell. Dabei wurden
taktische Straßenmärsche absolviert und Verfügungsräume in Ortschaften
bezogen - (475 Photos)
CD-Nr. 117: Schweizer Volltruppenübung (VTU) "PONTE 2014"
des Pz Bat 13 (Pz Br 11) mit über 2'000 Soldaten im Raum Solothurn, Aargau
und Winterthur vom 1. bis 3. September 2014.
An der Übung mit Gefechtsmärschen und vier Gewässerübergängen über
die Aare beteiligten sich neben dem Pz Bat 13, Kräfte des Pont Bat
26, der M Flab Abteilung 32 sowie Aufklärer vom
Lehrverband Panzer/Artillerie. Panzer 87 WE (Leopard 2) und
Schützenpanzer 2000 (CV9030) überquerten die Aare mittels Schwimmbrücke
95 und im Fährbetrieb - (425 Photos)
Das Panzerbataillon 13 führt vom 1. bis 3. September 2014 eine grössere Volltruppenübung «PONTE» durch (Region Sursee - Olten - Wildegg - Fricktal - Winterthur). Dabei werden rund 900 Soldaten mit zirka 50 Raupen- und zahlreiche Pneufahrzeugen im zivilen Umfeld im Einsatz sein.
Mit dem Rüstungsprogramm 2014 (RP 2014) beantragt der Bundesrat dem Parlament die Beschaffung von Rüstungsgütern für insgesamt 771 Millionen Franken, die aus militärischer Sicht erforderlich sind und die im Rahmen der finanziellen Vorgaben beschafft werden können.
Mit dem «Laserschusssimulator für Kommandopanzer 6×6 und geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug» soll die realistische Ausbildung hinsichtlich gefechtsmässigem Verhalten und Einsatz der Waffenstation sichergestellt werden (16 Laserschuss-Simulatoren für Kommandopanzer 6×6 und 100 Laserschuss-Simulatoren für Duro Mannschaftstransportfahrzeuge).
Das neue «Brückenlegesystem» befähigt die Armee, die Beweglichkeit im Wirkungsbereich eines Gegners sowie zur Unterstützung ziviler Behörden im Falle von Naturkatastrophen sicherzustellen (12 Träger- beziehungsweise Verlegefahrzeuge auf überzähligen Leopard 2 Chassis).
Der Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4 (Beschaffung 3200
Stationswagen) löst den vor dem Nutzungsende stehenden Steyr Daimler
Puch 230 GE ab. Mit dem neuen «Leichten Motorfahrzeug geländegängig»
wird der künftige Transport von Personen und Material sichergestellt.
Nach rund 20 Jahren Einsatz sollen die Steyr Puch 230GE Geländewagen der Schweizer Armee durch Mercedes-Fahrzeuge der G-Klasse ersetzt werden. Die geplante Beschaffung wird beim Parlament mit einem Rüstungsprogramm beantragt.
Mercedes-Benz erhielt den Zuschlag aufgrund des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Für die Wahl des Geländewagens aus dem Hause Mercedes-Benz mitentscheidend waren u.a. die ausgereifte robuste Technik, die Reduktion der Komponenten auf das Wesentliche sowie die einfache Bedienbarkeit durch die Soldaten.
Im Rahmen der Evaluation durch armasuisse hat sich die Mercedes G-Klasse gegen drei Mitbewerber durchgesetzt (u.a. Jeep Wrangler). Das ausgewählte Modell steht bereits bei verschiedenen Armeen im Einsatz.
Der neue Geländewagen der Schweizer Armee wird von einem 6-Zylinder-Dieselmotor mit 184 PS angetrieben und soll flächendeckend für den Personen- und Sachtransport eingesetzt werden.
Tausendfüssler für Down Under
Die australische Armee setzt sogar extra produzierte Mercedes G 6x6 Modelle ein. Bei Auto-Motor-Sport gibts einen Artikel aus dem Jahre 2009.